| THERAPIEKONZEPT bei einer Dyskalkulie |
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Unser Konzept beruht auf der Voraussetzung, dass die Kinder
sich falsche subjektive Strategien zur Lösung von Rechenaufgaben
angeeignet haben. Diese werden durch einen entdeckend-argumentativen Ansatz
mit Hilfe von Veranschaulichung und Versprachlichung vom Therapeuten aufgedeckt
und gemeinsam mit dem Kind richtig gestellt. Es geht anfangs darum, den Kindern den Unterschied zwischen Zählen und Rechnen zu verdeutlichen. Ausgehend vom anschaulichen und vorstellungsgebundenen Handeln kommt man schließlich zu abstrakten mathematischen Operationen. Da die Kinder durch erfolgloses häusliches Üben unverstandener Rechenvorgänge häufig schon stark frustriert sind, gilt es, durch den Aufbau eines neuen Selbstvertrauens auch den Spaß an der Mathematik wieder zu entdecken. |
| SCHWERPUNKTE DER THERAPIE |
| aus den Themenbereichen |
| Pränumerik |
| Oberbegriffe, Eigenschaften, Vergleichen durch 1:1 Zuordnung, Begriffe wie mehr - weniger – gleich Repräsentanz Invarianz |
| Zahlenraum bis 10 |
| Beziehung Zahl – Anzahl, Gleichung, Platzhalter, Plus – Minus, Zahlzerlegung, Passerzahlen |
| Zahlenraum bis 20 |
| 20 = 10 + ... Zehnerübergang Verdoppeln, Halbieren |
| Zahlenraum bis 100 |
| Systematik Annähern an Zehner und Hunderter Malbegriff / Geteiltbegriff |
| Zahlenraum bis 1000 |
| Systematik Dezimalzahlen, Brüche Zweisatz-, Dreisatzrechnung Halbschriftliches Rechenverfahren |